Die Forderungen und Wünsche der Fachverbände des Metallhandwerks im Bundesverband Metall wurden seitens der Träger der SOKA-BAU übernommen und anerkannt. Ausschließlich die Kriterien Mitgliedschaft in der Innung (mittelbar im Bundesverband Metall) und Fachlichkeit (Eintragung als Metallbaubetrieb in der Handwerksrolle) sollen bei einer Prüfung durch die SOKA-BAU ab der nächsten Allgemeinverbindlichkeitserklärung eine Rolle spielen. Damit erhalten wir eine einheitliche Einschränkungsklausel, die deutlich streitvermeidender ist, als die bisherige Regelung. Gleichzeitig wir zum Verfahren festgelegt, dass einer prozessualen Auseinandersetzung ein Schiedsverfahren vor einem von Bau und Ausbau paritätisch zu besetzendem Gremium vorgeschaltet sein kann (Einzelheiten sind noch zu klären).

Mit dieser Vereinbarung ist die zunehmend gesehene Gefahr einer verstärkten Klassifizierung von Metallbaubetrieben als „Baubetriebe“ (im Sinne der SOKA-BAU) ausgeschlossen, zumindest deutlich verringert.